8. Was war, was ist, was wird sein?

Wo denn nun lang?

Sein Weg war anstrengend. Carlo versuchte, trotz der geschundenen Füße das Tempo wieder einmal etwas anzuziehen, schneller den überall neu entstehenden Menschensiedlungen zu entfliehen. Je weiter er lief, desto intensiver wurden die Auswüchse der Moderne. Aus solch einem Blickwinkel war ihm das Wachsen einer Stadt wirklich noch nie aufgefallen, er konnte sich nie so recht mit den großen Cities anfreunden, die oft ohne Grün, ohne Sonnenlicht dastanden und Mensch und Tier den Freiraum, den Zugang zur Natur raubten.

Neu erbaute Städte waren nicht anders. Zwar integrierte man Grünflächen und Parks, die Anbindung an die Hauptverkehrsstraßen, der morgendliche Stau, die endlosen Karawanen der Fahrzeuge auf dem Weg zur Metropole, um die Menschen zur rechtschaffenen Arbeit zu befördern; die riesigen Supermärkte, in denen menschliche Kommunikation abhanden gekommen, ja unmöglich geworden war, rückten dennoch die Lebensqualitäten aus ihrem eigentlichen Sinn. Er stand auf einer dieser Autobahnbrücken und schaute der Blechlawine zu.

„Wie können Menschen hier leben? Wo bleibt das Miteinander“, fragte eine amerikanische Stimme hinter ihm. Aufgeschreckt drehte er sich um. „Mein Name ist Tom, ich wollte dich nicht erschrecken“, sagte der Mittfünfziger mit dem schütteren, fast weißen Haar. „Hallo, ich bin Carlo, nichts kaputt gegangen.“ Tom lachte. „Carlo, solange du nicht vor Schreck dort in die Automassen springst, ist alles OK, was?“ „Ja, ist es nicht furchtbar?“ Carlo wunderte sich über Tasko, der nicht anschlug, aber er hatte den Fremden sicher schon herannahen sehen. Die beiden Männer beschlossen, in einer Cafebar eine Pause zu machen und ein wenig zu reden. Auch für Tasko wurde es Zeit für eine Pause und einen Napf Wasser.

 Tom meinte, er bewundere seit Anbeginn der Wanderung die kleinen Märkte, die Bäckereien und Metzgereien, die kleinen gemütlichen Kneipen an den Ecken und die Bars, die eine Mahlzeit fast genauso günstig anboten, als wenn man sie selbst bereitete.

„Ich lebe in Chicago, da ist auch alles so schnell und hektisch. Der Camino ist so anders, die Menschen hier sind so freundlich, einfach herzlich. Aber in den Städten sind sie alle gleich.“ „So war es früher auch in meiner Heimat, in meinem kleinen Dorf. Davon ist leider nichts übrig geblieben“, ergänzte Carlo. Sie tranken stumm ihre Milchcafes.

„Verlieren wir das Miteinander?“ fragte Carlo nach einer Zeit und blickte dem Fremden direkt in die Augen. Er erläuterte seinen Gedanken. „In jedem der kleinen, privaten Geschäfte, die wohl meist die Produktion selbst betreiben, bin ich in ein Gespräch verwickelt worden, habe mich in Englisch und gebrochenem Spanisch, mit Händen und Füßen verständig gemacht. Meist wurde ich freundlich nach meinem Wohlbefinden befragt und um den Grund meiner Reise“. Er trank einen Schluck des Kaffees. „Hier in diesen Silos der Unmenschlichkeit kann ich, genau wie daheim, der Massenabfertigung nichts abgewinnen. Alles geht zwar schnell und unkompliziert. Aber selbst die Kinder, die Kleinsten der Kleinen sind hier starr und in sich gekehrt, sprechen nicht, spielen nicht, leben scheinbar nicht“. Carlo streichelte seinen Freund, der zu seinen Füßen ruhte, während er weiter zu Tom sprach.

„Das Internet wird auch hier überall angeboten, Shopping über den Datenhighway ist die Masche“. „Ist das Internet der neue Weg der Gespräche miteinander?“ fragte Tom, der nach Carlos Aussprache jetzt noch nachdenklicher dreinschaute. „Nein, diese Art der Kommunikation ist kein Miteinander sondern eine reine Verkürzung der schriftlichen und insbesondere der persönlichen Wege, aber in keinem Fall ein Ersatz für das Gespräch zwischen Menschen.“

Sie zahlten bald und gingen gemeinsam ein Stück des Weges, philosophierten weiter. Beide wünschten sich, während sie die Städte durchqueren, wieder in den kleinen, ärmlichen Dörfern zu gehen, anstatt Autobahnen zu überqueren. Dort spielte das Leben noch eine Rolle, dort war der Mensch noch etwas wert. Bewundernswert fand Carlo die Dorfbrunnen mit dem immer frischen Quellwasser, die den Reisenden wie auch den Dorfbewohnern notwendiges Frisch und Lebensquell aus den Tiefen der Erde bescherten.

„Immer wieder mache ich an den Quellbrunnen Halt, sitze stundenlang auf den Holzbänken oder Brunnenmauern und unterhalte mich mit den Bewohnern der Dörfer und kleineren Städte. Oft auch mit anderen Pilgern oder den Mönchen und Nonnen der Klöster“.

Tom blickte ihn an. „So geht es mir auch, ich liebe dieses persönliche, ja natürliche Dasein der Menschen hier.“

Der Treffpunkt Markt oder Dorfplatz, in der modernen Welt längst wegrationalisiert. Hier aber trafen sich noch immer alt und jung, plauderten, hielten Siesta, beschlossen, organisierten und respektierten. Hier wurde Leben und Geschichte immer noch so geschrieben, wie sie im Buche standen. Anders als in der schnelllebigen Welt der Moderne.

Da war etwas, was Carlo in den Städten vermisste. Ein Sakrileg, dessen Entbehren keinem mehr so recht bewusst war, wovon ein jeder dennoch wusste, dass es fehlte. Das freundliche, menschliche und einander akzeptierende Geben und Nehmen.

Der Weg war beschwerlich, die Sonne brannte und das Laufen auf den geteerten und betonierten Straßen wurde von Schritt zu Schritt mühsamer, dagegen war das Wandern auf Waldpfaden und Feldwegen geradezu eine Wohltat.

Nach stundenlanger Durchquerung der  Schnelllebigkeit in Stadt und Moderne kam endlich offenes Land. Willkommen und gern gesehen, das Herz erquickend, wollten beide  kaum glauben, dass sie sich einmal eine solche Ruhe herbeisehnen würden, sich an Wiesen und Tälern, an Bergen und Höhen, an Bächen und dörflicher Idylle in solchem Maß erquicken könnten. Die drei machten kaum Fahrt, sie kamen zwar gut voran, genossen aber die Dreisamkeit in einer ausgiebigen Langsamkeit. Sie redeten, speisten und wanderten gemeinsam über Stock und Stein. Tasko immer den beiden Männern voran.  

Vor ihnen zog sich ein langer Gebirgszug von Südosten nach Westen, der überquert werden wollte. Obenauf standen unzählige der großen, modernen, schneeweißen und stählernen Windmühlen, errichtet um dem Verbrauch der Städte gerecht zu werden, neuen, umweltfreundlichen Strom zu liefern. Errichtet, den Trabanten ihr elektrisches Pulsieren zu ermöglichen. Darunter, in einem lang gezogenen Tal, wurde gerade eine neue, sechsspurige Autobahn gebaut.

„Die wird diese Bergkette durchtrennen, Tom, das letzte Idyll dieser Ländlichkeit in zweihundert Kilometer pro Stunde zerreißen, Mensch und Tier ständig in den Ohren brummen, permanent zugegen sein in der konträren Welt von Land und Stadt.“ Sie blickten zurück, orientierten sich nach Westen, flüchteten vorm regen Treiben des Molochs der seine Autobahnen und Zubringerstraßen ausgestreckt hatte wie die Glieder eines Siebenarmigen Buddhas.

Der Anstieg zeigte sich anstrengender als erwartet, aber das Erklimmen des Hochplateaus belohnte mit einem grandiosen Ausblick. Sie suchten sich ein ruhiges Plätzchen und beschlossen, eine längere Pause einzulegen. Nahe den Windmühlen rücklings an einen großen Felsen gelehnt, genossen sie die Aussicht, aßen eine Kleinigkeit des mitgebrachten Proviants und gaben auch Tasko Futter, den Carlo nicht erst heran pfeifen musste. Der Hund war hungrig und wartete geduldig neben seinem Herrchen auf seine Ration.

Zusammen mit Tom genoss Carlo die warme Sonne, sie waren guten Mutes und voller Lebensfreude, vergessen war der bedrückende Straßenlärm, verdrängt die starren Kindergesichter, denen das strahlende Leben in den Augen einfach fehlte. Man ruhte, nickte in einen seichten Schlaf und fühlte sich gut.

Carlo träumte.

Sie saßen wieder an dem Lagerfeuer wo sie sich das erste Mal trafen. „Erinnerst du dich?“ „Woran, Kundjana?“ „An meine Worte über den Berg, den Berg auf dem du stehen wirst? Erinnerst du dich?“ „Das ich eine Botschaft empfangen würde? Meinst du das?“ „Deine Botschaft ist, dass du in das Land deiner ältesten Vorfahren zurückkehren wirst. Dein Urgeist ist der Milan. Erinnerst du dich? Du suchst über das Land weil du noch immer auf der Suche nach dir selbst bist. Du wirst hier nicht finden, was du erhoffst. Du kannst dich selbst erst finden, wenn du zurück kehrst in deine Heimat dieses Lebens.“

„Wie meinst du das, Kundjana?“ „Du musst weite Wege gehen um zu lernen, lernen was es bedeutet, mit deiner Erde, deiner Seele eins zu sein. So wie wir Bama mit unseren Spirits und unserem Land eins sind. Egal wo du bist, dort wo du deine Ahnen, deine Familie, deine Seele findest, bist du in deinem Land. Mit deinen Urahnen gemeinsam, vereint mit deiner Spirit. Du wirst zurückkehren um zu sehen. Wenn du gefunden hast, dass du nichts mehr finden kannst, gehe zurück und finde dich.“

Er schreckte auf. Ein kalter Schauer lief ihm über den Rücken. Die Sonne war hinter ein paar dicken Wolken verschwunden. Tom saß neben ihm, nicht mehr eingenickt und entspannt sondern aufrecht und voller Anspannung. „Ich habe dir zugehört, du hast gesprochen wie aus einer anderen Welt, das war sehr unheimlich. Vielleicht warst du in Trance. Ich weiß es nicht, aber was du sagtest, kommt mir so bekannt vor, ich habe das selbst schon einmal gehört. Meine alte Freundin Gloria sagte etwas Ähnliches zu mir. Daraufhin habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und bin aufgebrochen, den Camino zu gehen. Das da eben war einfach unglaublich.“

Carlo blickte Tom fragend an, konnte sich an nichts erinnern, wusste wohl, dass er eingenickt war, aber dass er im Schlaf gesprochen hatte? Unsinn.

„Komm hierher, Tasko.“ War seine erste Reaktion um nicht völlig auf falschem Fuß zu stehen.  Der schwarze Gutmut war bei einigen Wanderern am Abstauben und kam erst nach mehrmaligem Rufen, missmutig mit einem Stück Wurst im Maul zurück.

„Ein lieber Hund. Und ein echter Pilger mit seiner Jakobsmuschel am Halsband“, rief eine der Frauen in holländischem Akzent.

„Danke, ja er ist ein feiner Kerl, besonders wenn man ihn mit feinen Leckerchen belohnt.“

Carlo stand auf, entschuldigte sich kurz bei Tom, ging zu der kleinen Gruppe Wanderer und unterhielt sich mit ihnen über den Weg. Mehr um abzuschalten, das eben Erlebte zu verwischen, als um des Gespräches wegen. Doch die Wanderer gingen weiter und Tom saß noch immer wie gesteinigt am Fels lehnend, grübelte sichtlich über das Erlebnis, war unsicher. 

„Komm, lass uns weiter ziehen, wir können im Laufen darüber reden“ meinte Carlo, griff seinen Rucksack und packte die wenigen Utensilien der Rast hinein. Sie wanderten weiter und sprachen noch lange über Carlos Traumrede. Alles in Allem war es Tom ebenso ergangen wie Carlo. Sie beide hatten den Aufruf erhalten, zu gehen und ihren eigenen festen Boden zurück zu gewinnen. „Seltsam, dass wir uns hier treffen und aufgrund der gleichen Hintergründe diese Wanderung angegangen sind“, meinte Tom plötzlich. „Glaubst du, wir werden finden, von dem wir nicht einmal wissen, was wir eigentlich suchen?“

Carlo war unsicher, konnte sich noch immer nicht erklären, warum er den Traum mit Kundjana laut ausgesprochen hatte. Bislang war diese Art von Träumen immer tief im Unterbewusstsein abgelaufen. Waren sie das auch wirklich? Er wusste es nicht, denn er schlief ja, wenn er träumte. Hatte er immer schon im Schlaf davon gesprochen oder war es das erste Mal, um die Kommunikation mit Tom zu wecken? Fragen, die die beiden noch beschäftigen würden.

Schon mittags, nach zwanzig Kilometern Fußmarsch kamen die drei in einem verschlafenen Städtchen an. Tasko war mittlerweile genauso fix und fertig wie Tom und Carlo, die Herberge wurde ihnen strikt verweigert, zudem kein Grün, kein Park, keine Möglichkeit irgendwo ein Zelt aufzuschlagen.

„Die nächste Herberge am anderen Ende der Stadt hat Campingmöglichkeiten“ gab ihnen der Herbergsvater zu verstehen. Die Pilger mussten weiter laufen, kamen nach weiteren dreißig Minuten schier endlos erscheinendem Fußmarsch endlich dort an.

Die Herberge, einsam auf einem Berg gelegen, den sie beide mit letzter Kraft erklommen, war brandneu und Menschenleer. Nachdem Carlos Zelt aufgestellt war und die Dusche ihren Dienst erfüllte, entschied er, seine malträtierten Füße zu pflegen, ihnen für den Rest des Tages eine Pause zu gönnen. Seit Pamplona waren einige Probleme mit den Knien aufgetreten, kaum konnte er noch eine Treppe steigen oder bergab laufen.

Tom ging es ebenso, er hatte sich den linken Fuß aufgescheuert, auch die Blasen vom Vortag waren geplatzt und somit war Laufen nahezu unmöglich. Er erwägte, ein paar Tage Rast zu machen, schließlich habe er viel Zeit und das Ziel laufe ihm ja nicht weg. „Der Weg ist das Ziel“ sagte er und diesmal war es Carlo, dem es die Sprache verschlug.

„Sag das nochmal“ sprach er Tom an, der soeben dabei war, seinen Rucksack komplett zu entleeren. „The road ist the goal – der Weg ist das Ziel. Warum?“ sagte er ohne aufzublicken.

„Weil das mein Karma, mein Mantra, meine Lebenseinstellung ist, verdammt. Wir scheinen wirklich viel gemeinsam zu haben, Tom. Was ist deine Lebensfrage?“

„Meine Lebensfrage? Du meinst die Frage zu dem was da irgendwann mal war, was jetzt Realität ist und was irgendwann mal sein könnte? Das ist meine Lebensfrage. Was war, was ist und was wird sein.“

Er drehte sich um, blickte zu Carlo auf und ließ plötzlich den Rucksack fallen, starrte Carlo an. „Was ist mit dir, Carlo? Du bist ja bleich wie ein Mehlsack.“

Carlo nahm seinen Kumpel beim Arm und zog ihn zu einem Holztisch mit sechs geflochtenen Rattanstühlen. Sie setzten sich. „Du hast soeben meine Lebensfrage ausgesprochen. Wer zur Hölle bist du wirklich, Tom?“

Sie beschlossen, sich einen Kaffee zu bereiten, tranken gemeinsam und sprachen über die Gemeinsamkeiten, philosophierten den Rest des Tages über diese alles umfassende Frage. Beide glaubten nicht an Gott, waren nicht religiös, dennoch wussten beide von einer großen Allmacht, einer universellen Energie, beide glaubten ebenso wie Lena, die Schamanin, Kundjana und viele andere Menschen an etwas Übersinnliches. Und beide stellten sich, wie all die anderen, denen sie immer wieder begegneten auf ihrem Weg durchs Leben, die Frage nach dem, was war, was ist und was sein wird. Leider bislang und sicher noch für lange Zeit ohne treffende Antworten zu finden.

Taskos Tatzen waren völlig zerschunden, die zarten  Zwischenhäute zerrissen, er humpelte. Seit Ankunft in der Herberge lag er im Gras und leckte sich die Vorderpfoten. In dem Moment als Carlo klar wurde, dass er zurück zur Stadt laufen um etwas zur Linderung ihrer beider Probleme zu besorgen, kam Lena in der Herberge an. Seit nahezu zwei Wochen waren sie sich nicht mehr begegnet.

“Schön Euch zu sehen“ rief sie den beiden Freunden zu, redete mit Händen und Füßen mit dem Herbergsvater, setzte sich dann zu Carlo und Tom in die Sonne. „Hallo Lena, sagtest du nicht, du wärest Physiotherapeut?“ fragte Tom.

„Ihr kennt Euch auch?“ war Carlos überraschte Reaktion. „Das ist ja n Ding. Kannst du Tom nicht etwas für seine kaputten Füße, mir was für mein Knie und Tasko ein Sälbchen für die zerschundenen Tatzen empfehlen?“

„Tasko hat noch größere Probleme als wir Kerle“ meinte Tom und streichelte ihm übers in der Sonne glänzend schwarze Fell.

„Gegen dein Knie habe ich etwas dabei, für Tasko werden wir was in der Apotheke bekommen, und für Tom kriegen wir auch etwas zusammen gemischt, das die Schmerzen beim Laufen lindert. Ich sagte doch, wenn du mich brauchst, werde ich da sein“, sagte sie strahlend und blickte beide Pilger mit einem seltsamen Wissen im Blick an.

„Ja, das stimmt. Woher kannst du wissen, dass einer deine Hilfe benötigt?“

„Die Energie des Universums ist allgegenwärtig, ich fühlte, euch hier zu treffen, spürte, dass ihr Hilfe benötigt.“ Carlo verdrehte unbemerkt die Augen, konnte mit dem Energiegerede noch immer nichts anfangen. „So ist es auch“, gestand er. „Ich brauche was für mein Knie. Habe seit Jahren Probleme damit, wenn ich lange Strecken gehe“.

„Das machen wir schon“, versprach sie mit der bekannten Zuversicht, während sie sich die Wanderstiefel auszog. „Ich war zuerst in der anderen Herberge unten im Städtchen, aber dort bekam ich ein ungutes Gefühl. Zwei deutsche Frauen mit bunten Kopftüchern kamen und sprachen schlecht von dieser Herberge hier. Sei ihnen zu leer, zu neusauber. Das wiederum klang gut für mich, der Schuppen da unten ist schmutzig und irgendwie waren mir die beiden unwohl. Hab nix gegen Kopftücher, aber die beiden waren irgendwie komisch, zickig.“ Carlo lachte. „Du hast meine Dämonen getroffen?“

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